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– Haymo Müller –

Bibel- und Gebetsstunden in der „Corona-Krise“ ...

Kleine Denkanstöße ...


04.04.2020: Unser himmlischer Vater

„Darum sollt ihr so beten: »Unser Vater, der du bist im Himmel: …«“ (Mt. 6,9; H. Menge).

Wie schlicht und doch so schön ist diese Anrede, die Jesus Christus uns in den Mund legt, und was für ein unerschöpflicher Reichtum von Liebe und Segen liegt darin verborgen!

Denken wir einmal darüber nach, was über weise, liebende Väter, die auf dieser Erde schon gelebt haben, geschrieben werden könnte, was unsere Welt den Vätern verdankt, die ihre Kinder dazu erzogen haben, ihr Leben freudig und tatkräftig zum Wohl ihrer Mitmenschen einzusetzen (von den Müttern können wir vergleichbares aufzählen). Dies alles aber, so vortrefflich und herrlich es an und für sich ist, ist nur ein Schatten dessen, was der Vater im Himmel seinen Kindern auf der Erde bedeutet.

Mit was für einer kostbaren Gabe hat uns Jesus Christus beschenkt, als er uns das Recht, „Vater“ zu sagen, verlieh: „der Vater Jesu Christi“; „unser Vater“; „mein Vater“.

Ist es nicht ein großes Vorrecht, zu wissen, dass, wenn wir uns in Anbetung vor dem Vater beugen, er sich zu uns herabneigt? Doch wie gar bald empfinden wir das Bedürfnis, uns emporzuschwingen, in seine heilige Gegenwart zu treten, deren Atmosphäre und Geist auf uns einwirken zu lassen und wahrhaft göttlich gesinnt zu werden! Wenn wir so in Gedanken und in der Vorstellung die Erde zurücklassen und in der Kraft des Heiligen Geistes das Allerheiligste betreten, wo die Seraphim anbeten, erhält das Wort „himmlischer Vater“ noch eine viel tiefere Bedeutung, und der Eindruck, den unsere Seele dabei empfängt, ist so stark, dass er den ganzen Tag hindurch anhält.

Doch, wenn neben dem allen, was über die irdische Vaterschaft gesagt wird, das Wort Jesu Christi: „wie viel mehr …“, ertönt, dann wird uns der Unterschied zwischen dem irdischen Bild und der göttlichen Wirklichkeit noch tiefer bewusst, und wir können uns nur in demütig liebender Anbetung beugen und sagen: „Vater“; „lieber Vater“; „unser Vater“, „mein Vater“! Erst wenn wir gelernt haben, uns auf das herrliche Wort: „wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten“, zu stützen, wird uns wahre Freude und Kraft erfüllen.

Es sollte uns wirklich ein großes Anliegen sein, als geistlich Gesinnte in unserem Alltag zu beweisen, dass wir Kinder unseres himmlischen Vaters sind, die es lieben, jeden Tag in seiner heiligen Gegenwart zu sein, denen es wichtig ist, den Glauben an Jesus Christus ganz bewusst und konkret im Alltag zu leben!


In Anlehnung an die Initiative der „Evangelischen Allianz“ - Deutschland betet – in 2020 täglich um 20.20 Uhr! Aufruf zum Gebet in der »Corona-Krise« (Homepage der Dt. Ev. Allianz) lade ich ein zum täglichen Gebet um 20:20 Uhr.

Gebetsanliegen: ...

—> Gebetsaufruf der Dt. Ev. Allianz.

Leitwort: »Lernen, leben, lehren« (Esra 7,10).